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© sula zimmerberger
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Artwork_ Markus Hofer
RGFO2404
Artwork_ Sula Zimmerberger
flat1, U-Bahn-Bogen 6-7, 1060 Wien
Artwork_ Roman Pfeffer
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FORMA
ALFREDO BARSUGLIA & VERONIKA DIRNHOFER
First View
Friday, February 12, 2021, 3-7pm 

Last View
Wednesday, February 17, 2021, 2-6pm


open: Sat, Sun, Mon, Thu,  2-6pm

Alfredo Barsuglia und Veronika Dirnhofer zeigen in ihrer gemeinsamen Schau im Kunstraum flat1 kleine Skulpturen und Objekte aus unterschiedlichen Materialien. Aufgrund der Positionierung der einzelnen Werke im Ausstellungsraum reagieren sie aufeinander und gehen Verbindungen ein, um sich wie ein organisches Gewächs zu formieren. Forma experimentiert

mit der formlosen Form, Materialität als Form und Verbindung als Form.

www.veronikadirnhofer.com
www.alfredobarsuglia.com
 
Fotocredits: Thomas C. Dirnhofer, #drdirnicam
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Im Rahmen der VIENNA ART WEEK

More of the same

Eric Kressnig _ Karin Maria Pfeifer _ Natascha Renner Regina Zachhalmel _ Sula Zimmerberger

Der Ausstellung „more of the same“ ist die künstlerische Paraphrase einer oft und schnell dahingesagten Bemerkung, die Verhältnisse als langweilig und minderwertig abqualifiziert. Dahinter steht die entgegengesetzte Idee, dass iteratives Handeln ein zentrales menschliches Grundprinzip ist. Es

ist Fundament der Gesellschaft indem es emotionale Bindungen fixiert. Es dient zum Aufbau von Perfektion, in alle Fächern von Musik bis Mathematik. Richtig verstanden spielen Routinen und Rituale den Geist frei für andere Experimente, entheben menschliches Handeln der Ebene permanenter Entscheidungsfindung, schaufeln Kapazitäten frei um Realitäten neu zu schaffen, frei nach Hegel: Durch Wiederholungen wird das, was im Anfang nur als zufällig und möglich erschien, zu einem Wirklichen und Bestätigten.



Im Rahmen der VIENNA ART WEEK zeigen fünf Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten zum Sinn und Zweck von Wiederholungen.
 


Eric Kressnig arbeitet im konzeptuellen Rahmen, der die Wirkungsweisen von Malerei und Raum und ihre Relationen zu Subjekt und Umraum thematisiert. Daraus resultieren Systemkörper und Objekte in Form von Installationen. Die 24 Bildobjekte bei der Installation WAENDER, deren malerische Qualitäten alleine in einer speziellen Auswahl an Stoffen und einer speziellen Formatwahl liegen, sind in einer rhythmischen Anordnung gereiht. Diese folgt einer subjektbezogenen Systematik aus Wiederholung und Variation. Dabei ist der Zwischenraum gleichbedeutend mit den Bildobjekten.
„Kressnigs Ästhetik (…) stellt Beziehungen zwischen Körpern, Flächen und Linien her. Gegensätze wie transparent und opak, glatt und rau, fragil und stabil, warme und kalte Materialien wie Holz und Glas gehen ein prekäres Gleichgewicht zwischen Konzept und Intuition ein. Der Künstler (…) thematisiert die grundlegenden Parameter der Kunst und stellt sowohl ihre Abbildungsfunktion als auch ihren referenziellen Charakter als Zeichensystem in Frage. Die Verbindung von Raum, Werk und Rezipient erhalten hingegen höchste Priorität.“ (Angela Stief)

Karin Maria Pfeifer greift bei ihrer Arbeit performativ den Aspekt von rituellen Wiederholungen auf. Die Künstlerin legt einen Schaltplan am Boden auf, arrangiert und verändert, korrigiert und ergänzt. Legt neue Wege, baut Verknüpfungen auf und verwirft sie wieder. Die Assoziation an eine Kindheit in den Siebzigern wird durch das Sujet geknüpft. Die Objekte erinnern an die damals beliebte Süßigkeit "PEZ", mit ihren Verpackungen und Spendern in verschiedensten Formen.
Im realen Ausstellungsgeschehen werden die "PEZ" ausgepackt und dann als Schaltfläche arrangiert, der Rezipient darf in den Plan eingreifen, ähnlich dem realen Leben, ihm unvorhergesehen Wendungen geben.

Ursprünglich beschäftigt sich Natascha Renner mit Malerei und Menschenportraits. Die Gesichter sind für sie Landschaften, die Erzählungen in sich tragen. Ihr Interesse verlagerte sich von Malerei zu Zeichnungen die Landschafts-ähnliche Körper oder Formen darstellen. Formen die nicht ruhen, die sich wiegen oder bewegen, vielleicht auch schlafen, aber im nächsten Moment ein Aufbäumen in sich tragen. Große Bleistiftzeichnungen auf Papier von abstrahierten Landschaften zeigen Gräser, die fast im Wind wehenden Haaren ähneln. "Das Haar der Mutter Erde", so nannte der deutsche Staudengärtner Karl Foerster Gräser. Die Gräser stehen für Assoziationen aus gesammelten Erfahrungen, Erlebnisse, Eindrücken, oft kommen die Impulse aus einer vergangenen Zeit und aus ihrem Herkunftsland Russland. Sie sind getragen von Sehnsucht nach Freiheit, Sehnsucht nach Unbekanntem.

Regina Zachhalmel geht in ihren Arbeiten von den Dingen des Alltags und deren Bildkulturen aus, wobei zentrale Kategorien des Kunstwerks neu verhandelt werden. Die Serie MENTORENBILDER geht von einem Ölbild mit dem gängigen Darstellungssujet des Blumenstilllebens aus. Ein Werk von Camillo Brockelmann (1883-1963).In einem künstlerischen Veränderungsprozess wird ein eigenständiger Werkcharakter geschaffen, das Objekt wird ästhetisch auf- und umgewertet. Die Beschäftigung über einen langen Zeitraum hinweg, die Überarbeitung, die Wiederholung, das Serielle, die Gruppierung sind Methoden, die dem Werk zugemutet werden, um zu Neuformulierungen zu gelangen.
Diese Handlungsstrategien verweisen auf komplexe Verflechtungen zwischen sozialen Bedingungen, ästhetischer Vorstellung und ökonomischer Wirklichkeit. Die konzeptorientierte Kunstpraxis hinterfragt gültige Wert- und Werkbegriffe indem sie die Produktions-, Rezeptionsbedingungen sowohl im Alltag als auch in der Kunst gleichermaßen in Frage stellt.

Sula Zimmerberger setzt sich in ihrem Video „Hast du auch so viel Spaß?“ mit einer wiederholenden Handlung, nämlich die des Kaugummi kauen, auseinander. Wie sieht die perfekte Blase aus? Eine an sich banale Handlung, wird durch den Wunsch eine immer größere und perfektere Blasen zu machen, zu einer wahren Anstrengung. Rituelles Kauen hat man eher in der Kindheit abgespeichert, es ist aber auch hier ein wichtiges Mittel zur Perfektion für die so essentielle Artikulation und damit verbunden mit gesellschaftlicher Interaktion. Man lernt das Formen des Mundes, die Bewegung der Zunge, ewiges Kauen und Schmatzen zum Trotz.  


www.kressnig.com  / www.karinmariapfeifer.at / www.instagram.com/natirennt / www.reginazachhalmel.at / www.sulazimmerberger.com

opening hours

 

 

Ausstellungszeiten siehe Einladung

 

 

und nach telefonischer Vereinbarung 

+43 699 12010203 oder +43 699 19411713

 
PAST

AU
Markus Guschelbauer & Michail Michailov
in Co-Produktion mit Hannes Anderle

Foto: Markus Guschelbauer

program 2021

FORMA​

Veronika Dirnhofer & Alfredo Barsuglia

12. - 17. Februar 2021


XXXXXXXXX

Eric Kressnig, Natascha Renner, Karin Maria Pfeifer, Regina Zachhalmel, Sula Zimmerberger

11.-18. März 2021


Entry_Exit_New York
Kooperation mit Kunstraum LLC, Brooklyn/NYC
www.kunstraumllc.com

15.-22. April 2021

 

MISE EN SCèNE
Bernhard Lochmann _ Anke Armandi

Mai 2021


Entry_Exit_Malmö
Kooperation mit der Galerie Rostrum, Schweden
www.rostrum.nu

27. Mai - 3. Juni 2021


Parallel Vienna
21. - 27. Septeber 2021

Entry_Exit_Madrid 
Kooperation mit dem Projektraum Storm And Drunk, Spanien
www.stormanddrunk.com

7. - 14. Oktober 2021

Vienna Artweek
Gruppenausstellung

November 2021


Kooperation mit Schaumbad aus Graz
www.schaumbad.mur.at

2.-9. Dezember 2021

 

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Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport 

Stadt Wien Kultur

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Radetzkystrasse 4,1030 Wien

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